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Durch ihren unermüdlichen Einsatz verwandelten im Sommer 2007 28 ehrenamtliche Helfer und 1 Beschäftigter im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Fördervereins in Zusammenarbeit mit der Diplom-Restauratorin Frau Bianka Witte-Schäfer aus Nordhausen in ca. 2.000 Stunden die St. Johannes Kirche in ein wahres Schmuckstück.
Es halfen nicht nur Mitglieder des Fördervereins und des Kirchenbeirates, sondern auch Menschen, die nicht der Kirche angehören. Sogar Jugendliche opferten ihre Freizeit und leisteten gemeinnützige Arbeit. So wurden unter fachlicher Anleitung von Frau Bianka Witte-Schäfer in Eigenleistung der gesamte Chorraum saniert und renoviert, ein Teil der beidseitigen Emporen zurückgebaut, Ausbesserungsarbeiten an Altar, Emporen und Bänken vorgenommen. Altar, Emporen und Bänke erhielten einen neuen Anstrich.
Am 08. September 2007 konnten anlässlich des 250-jährigen Wiederaufbaus der St. Johannes Kirche nach einem Großbrand der restaurierte Kanzelaltar und das sanierte Kirchenschiff in einem Festgottesdienst geweiht werden.
Was in diesen 7 Wochen durch den unermüdlichen Einsatz der Vereinsvorsitzenden und ihrer freiwilligen ehrenamtlichen Helfer geschaffen wurde, fand Bewunderung und Anerkennung.
Für dieses Vorhaben wurden keinerlei finanzielle Zuschüsse gewährt. Lediglich die Kosten von ca. 3.000,00 Euro für Fußbodenplatten zum Fliesen des gesamten Kircheninnenraumes wurden vom Evangelischen Kirchenkreis Sömmerda zurückerstattet.
Dank der Familie Schiele aus den USA und der Familie Bornheim, die bereits vor einigen Jahren der Kirchengemeinde größere Summen für die Erhaltung der Kirche spendeten, sowie Spendengeldern des Fördervereins standen ca. 25.000,00 Euro zur Verfügung.
Der Eigenanteil des Fördervereins betrug ca. 8.500,00 Euro.
Für die Restaurierung der 250 Jahre alten Stuckdecke reichten die finanziellen Mittel leider nicht mehr.
Im Juni dieses Jahres war es dann endlich soweit. Dank eines Zuschusses des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege von 10.000,00 Euro für die Kirchengemeinde und Lottomitteln von der Thüringer Staatskanzlei von 4.900,00 Euro für den Förderverein konnte durch Frau Witte-Schäfer mit der Restaurierung der wertvollen Stuckdecke begonnen werden.
Auch diesmal wurden die Arbeiten wieder durch ehrenamtliches Engagement des Fördervereins und einen Eigenanteil von ca. 8.100,00 Euro unterstützt.
Der Verein bekam einen Ein-Euro-Job bewilligt. Eine Praktikantin arbeitete im Rahmen der Maßnahme „50 Plus“ während eines vierwöchigen Praktikums unentgeltlich in der Kirche. Sie entschloss sich spontan bis zum Abschluss der Arbeiten ehrenamtlich mitzuhelfen.
Um die Decke fertig stellen zu können, mussten das Gehäuse und die Verzierungen der Orgel abgebaut werden. Deshalb wurde zusätzlich mit dem 1. Bauabschnitt der denkmalsgerechten Generalreparatur, der Orgelrenovierung, durch die Firma Vogel Orgelbau aus Thale begonnen. Mit dabei waren wieder viele ehrenamtliche Helfer.
Um die Elektrik kümmerte sich die ortsansässige Firma Elektro-Ernst.
Das Gerüst stellte die Firma Ulm & Ernst aus Landgrafroda.
Durch Spendengelder des Fördervereins konnte auch das Taufbecken für ca. 2.500,00 Euro restauriert werden. Somit erstrahlt in diesem Jahr der gesamte Innenraum der Kirche in neuem Glanz.
In ca. 1000 Stunden wurden diese Arbeiten durch 9 ehrenamtliche Helfer und 1 Beschäftigten im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs unterstützt.
Außerdem wurde durch den Förderverein der Gemeinderaum renoviert und notwendige Arbeiten im Pfarrhaus erledigt, wie z. B. das Verputzen und Streichen des hinteren Flures und der Toilette. Die Haustür zum Garten wurde ebenfalls repariert und bekam einen neuen Anstrich. Für Feste und Feiern im Veranstaltungsraum des Fördervereins wurde ein Nebenraum als Abstellraum hergerichtet.
Allen, die diese Vorhaben durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement unterstützt haben, möchten wir herzlich danken.
Die Arbeit des Fördervereins ist aber damit noch nicht beendet. Als nächstes Projekt muss unbedingt das Dach des Nebengebäudes, in dem sich unser Veranstaltungsraum befindet, saniert werden.
Das größte Problem stellt aber die Sicherung und Sanierung des ca. 35 m hohen Kirchturms dar, weil dafür Spezialfirmen benötigt werden.
Er ist durch Bodensenkungen teilweise vom Kirchenschiff abgerissen und steht schon seit geraumer Zeit als „Schiefer Turm“ in Schönewerda.
Ohne Unterstützung von staatlicher und kirchlicher Seite ist dieses Vorhaben leider nicht zu bewältigen.
Deshalb bitten wir weiterhin um Spenden.