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Vor 250 Jahren, am 05. November 1753, wurde die Kirche Opfer einer, in einer Scheune angelegten, Feuersbrunst. Damals blieb nur das Altargebäude vom Feuer verschont. Fast das ganze Dorf wurde in einen Aschenhaufen verwandelt. Mit dem Wiederaufbau der Kirche wurde bald begonnen. Bis 1757 wurde das Kirchenschiff in der heutigen Art und Weise an den vorhandenen Chor angebaut. Die Stuckdecke im Kirchenschiff wurde fertiggestellt, der Altar mit Kanzel gesetzt, ein Gehäuse für Orgel und Blasebälge gefertigt sowie die reparierte Orgel eingebaut. Nach dem Brand von 1753 mussten auch die drei Glocken unserer Kirche umgegossen werden. Nur die große Bronzeglocke von 1755 ist uns bis heute erhalten geblieben. Im 2. Weltkrieg musste sie zusammen mit der mittleren Glocke zum Einschmelzen für die Herstellung von Kriegswerkzeugen abgeliefert werden. Wie durch ein Wunder wurde sie unverletzt auf dem Glockenfriedhof im Hamburger Freihafen gefunden. 1950 kehrte sie zur Freude der Einwohner von Schönewerda auf ihren angestammten Platz zurück. Die mittlere Glocke blieb für immer verloren!